Kurz nachgefragt: David Giess

von Katha, Katrin
David Giess

David Giess ist nicht nur passionierter Longboarder, er liebt das Meer und zieht einem Croissant lieber eine Scheibe Vollkornbrot vor.
Hallo David!

 

Magst du Sand?

Kommt drauf an. An Board und Wetsuite oder im Caravan ist Sand eher nervig, aber das Gefühl am Strand über Sand zu laufen oder darauf zu liegen würde ich trotzdem nicht missen wollen.

Beachbreak oder Pointbreak?

Welcher Break ist eigentlich egal, solange die Welle möglichst lange läuft und die Stimmung im Line Up gut ist.

Mit wem würdest du mal gerne Surfen?

Mit einen von meinen Großeltern. Einfach nur weil ich zu gerne mal ihren Gesichtsausdruck sehen würde, wenn sie bei ihrer ersten Wellen die Faszination Surfen begreifen.

Deine Lieblingswelle?

Und Lieblingsort: Zarautz im Baskenland. Dort hab ich vor einigen Jahre meine erste wirklich lange Welle gesurft und komme seit dem von dem Ort nicht mehr los. Die Lage des Campingplatzes auf der rechten Seite der Stadt sucht seines Gleichen und die Partys sind immer legendär!

 

© David Giess

© David Giess

 

Von welchem Brett träumst du?

Ein aus Holz für gefertigter Noserider wäre der shit. Über die Maße muss ich mit meinem zukünftigen Shaper noch diskutieren.

Surfbrett leihen oder mitnehmen?

Definitiv mitnehmen, aber dann gerne auch an Freunde verleihen und dafür von demjenigen das Lieblingsboard surfen. Oder an richtig kleinen Tagen mit Foamies zum Teamsurf.

Auto oder Flugzeug?

Auch wenn Autofahrten ziemlich ermüdend sein können, ist man am Zielort doch meist froh über ein Vorbewegungsmittel, den großzügigen Stauraum und das eigene Longboard. Außerdem ist fliegen eine ziemlich heftige Umweltsünde und wirklich angenehm finde ich es auch nicht. Also nur im Ausnahmefall in weit entfernte Destinationen und dann für einen längeren Zeitraum.

Flip Flop oder Turnschuh?

Flip Flop all day all night. Falls ein Hersteller Interesse an einem kleinen Sponsoring hat, ich wäre nicht abgeneigt. Müsste dann allerdings aufgrund meiner Hobbitfüße eine Sonderanfertigung sein.

Zelt oder Bus?

Auch wenn ich früher viel mit dem Zelt unterwegs war, bin ich mittlerweile doch definitiv ein Fan davon, im Van zu pennen. So eine Luftmatratze, egal wie gut, kann halt einfach mit einem Lattenrost und einer richtigen Matratze nicht mithalten.

Hang Ten oder einen Air?

Ich würde sagen fangen wir erst mal mit einem Hang Five und ein paar anständigen Crosssteps an.

Frankreich oder Island?

War noch nie in Island, also auf jeden good-old-france. Ist immer ein bisschen wie nach Hause kommen, wenn man die ersten Pinienbäume sieht und riecht.

 

© David Giess

© David Giess

 

Sunset- oder Sunrisesurf?

Auch wenn ich überhaupt kein Morgenmuffel bin, fällt es mir doch recht schwer, mich morgens aus dem Bett und in einen kalten und eventuell auch noch nassen Neo zu zwängen. Sunset ist da etwas entspannter, obwohl natürlich beides seinen Reiz hat.

Croissant oder Pastel de Nata?

Deutsches Vollkornbrot!

Surfen im Regen oder bei Sonnenschein?

Relativ egal, solange es einigermaßen warm ist.

Kaltes oder warmes Wasser?

Würde gerne mal denjenigen sehen, der kaltes Wasser geiler findet als warmes. Allein das Gefühl der Befreiung , den lästigen Neopren-Lappen aus- und nur die Boardshorts anlassen zu können, ist schon ein K.O.-Argument meiner Meinung nach.

Kurzes oder langes Brett?

Habe mich relativ schnell dazu entschieden, meine Bretter größer statt kleiner werden zu lassen. Aus dem simplen Grund, weil ich Longboarden schon immer schöner anzusehen fand und es deswegen selber können wollte. Was nicht heißt, dass so ein feiner Twinnie-Ride nicht auch noch auf der Bucket-List steht.

Male eine Welle:

 

 

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