Ella und Pumpkin the van

von Katha
Ella und Pumpkin the van

Ella und Pumpkin the van – das klingt nach einem Märchen, dass man unbedingt lesen möchte! Dabei handelt sich um einen orangen VW-Bulli, den Ella mit viel Liebe zum Detail ausgebaut und eingerichtet hat. Eben doch irgendwie märchenhaft.

 

Hey Ella, wir mögen deinen Van sehr! Erzähl uns ein wenig. Seit wann hast du deinen VW Bus und wie kam es dazu?

Das freut mich sehr! Meinen kleinen VW T5 habe ich Anfang 2017 den Stadtvermessern in Augsburg abgekauft. Schon seitdem ich das erste Mal in Australien die Van-Luft geschnuppert hab, hatte ich die Idee eines eigenen Busses immer im Hinterkopf. Und jetzt hatte ich nach Vollzeitarbeit und wenig Freizeit so viel Geld gespart, mir diesen Traum endlich mal zu erfüllen. Beste Entscheidung des letzten Jahres!

 

Pumpkin the van

Pumpkin the van

 

Hat dein Bulli auch einen Namen?

Aber natürlich! Jedes tolle Auto braucht einen Namen! Die Entscheidung hat lange gedauert, aber er heißt jetzt #pumpkinthevan, oder auch meine kleine Kürbiskutsche. Aufgrund der Farbe und des mega Wortwitzes Cinder-Ella, konnte ich mich dem Namen nicht mehr verschließen.
 

War dein Bulli schon ausgebaut oder musstest du selbst kreativ werden?

Da er von der Stadtvermessung benutzt wurde, hatte er vorher ganz grau-kalte schwere Schränke drin, die ich aber nicht verwenden wollte und gleich ausgebaut habe. Und dann konnte ich mich auf der freien Fläche selbst austoben.
 

 

Was war der erste Schritt beim Ausbau? Wie fängt man eigentlich damit an?

Pinterest, haha! Ich hab mir erstmal angeschaut, was man alles so machen könnte und Inspirationen gesammelt. Das perfekt passende hatte ich nicht gefunden und habe mir dann quasi aus verschiedenen Van-Ausbaumöglichkeiten, die für mich besten Varianten zusammengesucht. Dann kam ein ganz unprofessionelles Notizblatt mit einer schlechten Bleistiftskizze und eher grobgemessenen Zahlen und auf ging es in den Baumarkt.
 

Hast du das alles alleine gemacht? Man braucht doch sicherlich Hilfe oder?

Die Planung, ja. Apropos Baumarkt, da habe ich erstmal 2 schwitzende Stunden verbracht – denn Rechnen mag ich eigentlich nicht so gern – und die ganzen verschiedenen Holzteile gekauft. Und dann ging es zu Opa in die Garage, denn der hat natürlich jedes Werkzeug, was man so brauchen könnte. Er und meine Akkuschrauber-wütige Mitbewohnerin haben mir geholfen. So hat es auch echt viel Spaß gemacht, ich hatte richtig Lust auf den Ausbau. Und ich kann nur jeden ermutigen, das selber zu machen, auch wenn man gar kein Profi ist. Ich hab vorher nur Ikeaschränke zusammengesteckt und es trotzdem erstaunlich gut hinbekommen!
 

Pumpkin the van

© Ella

 

Was hat dir beim Umbau am meisten Kopfzerbrechen bereitet?

Dieses schiefe und krumme Auto! Es ist am T5 wirklich nichts so richtig kastig und gerade, alles ist ein wenig abgerundet. Das macht es natürlich schwieriger, relativ gerade Möbel einzubauen. Letztendlich mussten wir fast überall noch ein bisschen mehr absägen und viel an die Formen das Autos anpassen, vor allem das obere Regal an der Seite. Das braucht natürlich alles ein bisschen mehr Zeit. Aber insgesamt waren wir mit Bierpäuschen nach 3 Tagen fertig.
 

Worauf sollte man bei einer Van Conversion achten? Was ist deiner Meinung nach wichtig?

Ich denke man sollte sich auf jeden Fall vorher überlegen, in welcher Autoaufteilung man sich am wohlsten fühlen könnte. Für mich war Gemütlichkeit sehr wichtig, denn so ein Van ist ja schließlich drei Zimmer in einem – Schlafen, Essen und Wohnen. Und ein Tipp: man kann das Auto als Campingfahrzeug anmelden und irrsinnig viel Geld an KfZ-Steuer und Versicherung sparen. Dabei muss der Ausbau den Anforderungen eines DEKRA-Gutachtens entsprechen und diese sollte man natürlich einhalten.

 

© Ella

© Ella

 

Gibt es auch Dinge die du jetzt noch gerne ändern würdest oder ist der Prozess vollendet?

Ich habe im Nachhinein noch das obere Regal aufgestockt und dabei wird es bestimmt nicht bleiben. Man muss den Van dann erst ein paar Mal für längere Zeit benutzen und sehen, was wirklich praktikabel ist. Und da fällt mir immer mal noch dies und das ein. Ich würde mein zusammengeklapptes Bett gern noch zu einer Aufklappcouch umbauen, wie es sie von Westfalia gab – weiß aber noch gar nicht wie. Falls das ein Bauprofi liest: HILFE!

 

Und zum Schluss: Wo fahrt Ihr Zwei als nächstes hin?

Wenn es endlich wieder etwas wärmer nachts ist, will ich unbedingt ein paar Wanderausflüge in Deutschland machen. Und dann liebäugle ich mit Schottland für den Sommer. Oder Kroatien, Albanien, Griechenland? Es gibt noch viel zu entdecken für Pumpkin und mich und die Kilometeranzeige ist noch lang nicht ausgelastet.

 

Folgt Ella und Pumpkin the van bei ihren Abenteuern: http://ellawayfarer.com

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